Ein Verein zur Hilfe zur Selbsthilfe und Ermächtigung

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Unser Angebot

Uns verbindet der Wunsch Kindern mit Gewalterfahrungen effektiv zu helfen. Der wichtigste Schritt dabei ist, unsere Augen vor Gewaltsituationen oder anderen erniedrigenden Ereignissen nicht zu verschließen. Wir haben uns entschlossen, einen speziellen Kurs auf die Beine zu stellen, der allen Interessierten die Möglichkeit gibt, Strategien zu erlernen, um im Alltag bestmöglich als helfende Hand diesen Kindern beizustehen.

Unser Kurs

Wir haben drei Leveln der persönlichen Involvierung von Menschen, die für Kinder in Not aktiv werden wollen, definiert. Zu jedem dieser Level zeigen wir den KursteilnehmerInnen effektive Maßnahmen.

Wie reagiere ich, wenn jemand ein Kind schlecht behandelt?

1. Missbrauch erkennen

Eine Lupe, wie sie von alten Detektiv benützt werden kann.

Wenn jemand eine Situation der physisch-en oder psychischen Gewalt gegen Kinder beobachtet, können wir uns um diese Situation kümmern. Dazu benötigen wir aber möglichst genaue Daten in erster Linie vom Wohnort des Kindes. Danach initiieren wir eine Kampagne, bei der wir weitere Nachbarn finden, die ihre Eindrücke schildern. Wir intervenieren, wenn wir genügend Informationen haben.

2. Gewaltprävention

Eine Hand die umfallende Dominosteine stoppt.

Wenn jemand sofort einschreiten möchte, weil die Situation eskaliert – wir geben das Wissen, wie sich die Situation nicht gegen einen selbst oder hinter verschlossenen Türen gegen das Kind richtet. Wir unterrichten Deeskalationsstrategien, Durchsetzungsvermögen und machen Mut einzuschreiten, wenn es nötig ist. Wir üben diese Situationen im Kurs.

3. Aktiv werden

Ein fehlender Puzzlestein in einem Puzzle

Wie kann man bei der Organisation Übernehmen Wir Verantwortung aktiv werden? Wir verfügen über konkrete Arbeitspakete je nach Talent der AktivistInnen. Wir zeigen im Kurs, welche unterschiedlichen Arbeiten anfallen und wie man sich, je nach Zeit, einbringen kann, um Menschen mit Gewalt-erfahrungen zu helfen.

FAQ zum Kurs

Erwachsene, die Kindern gewalttätig begegnen, sollen begreifen, dass das Kind ihnen nicht mehr allein ausgeliefert ist, dass es ein Außen gibt. Fühlt man sich beobachtet, schafft man es einfacher die Selbstkontrolle wiederzugewinnen.

Wir nehmen jeden Hinweis ernst. Oftmals schreiende Eltern, Kinder, die gedrückt vorbeischleichen und Augenkontakt meiden oder besonders ruppig und boshaft sind, Eltern, die bei jeder Einmischung aggressiv reagieren oder gleich alles abstreiten – diese und andere Zeichen sind ernst zu nehmen und können jederzeit anonym an uns weitergegeben werden. Wir sehen uns den Fall an und entscheiden, was zu tun ist. Auf Wunsch halten wir über die Maßnahmen auf dem Laufenden.

Bei Beobachtungen von Gewalt (familiäre Gewalt zwischen Eltern oder von Eltern in Richtung Kinder oder umgekehrt) informieren wir Polizei, Jugendamt, Jugendanwaltschaft oder andere zuständige Stellen. Bei anderen Formen von schlechtem Umgang mit Kindern übernehmen wir die weitere Betreuung selbst. Wir arbeiten mit Therapeutinnen Sozialarbeitern und anderen Organisationen zusammen mit dem Ziel einer Deeskalation der Situation in der Familie.

Nein. Wir geben nur auf eigenem Wunsch den Namen der Tippgeber weiter.

Für die Level 1-Intervention nur etwas detektivischen Antrieb: Zumindest den Wohnortbenötigen wir. Hier kann uns in Wien der Hauseingang reichen. Wir hängen dann in der Umgebung unsere Nottelefonnummer aus und sammeln weitere Hinweise.
Für Level 2-Interventionen sind Deeskalationsstrategien, Durchsetzungsvermögen und der Mut einzuschreiten nötig. Genau das schulen wir in unserem Kurs.
Level 3 ist die aktive Mitarbeit in unserer Organisation. Wir stellen vor, was wir machen.

Es empfiehlt sich nicht, Hilfe allein auf die eigenen Schultern zu laden. Eine Organisation kann Arbeit aufteilen, Talente fördern und bringt auch den Hilfesuchenden nicht in eine Opferrolle. Es hilft die Organisation in Form ihrer Mitglieder.

Es muss Kind und Betreuungspersonen geholfen werden. Das Ziel ist nicht sich abzureagieren, weil man die Situation nicht aushält, sondern die Situation zu deeskalieren.

Ziele der Krisenintervention

  1. Beruhigung der Situation
  2. Informationen generieren
  3. Vermitteln, dass ab nun wahrgenommen wird

Möchtest du an unserem Kurs teilnehmen?