Jeder Mensch hat ein Recht auf eine glückliche Kindheit!

Selbsthilfegruppe

Wir treffen uns jeden Dienstag als gesamte Gruppe. Ein Gruppenabend ist einerseits zur Weiterbildung und Diskussion da – wir haben fast jeden Dienstag einen Vortrag mit anschließender Diskussion – aber auch, um sich untereinander wohlzufühlen und ein wenig Spaß zu haben. Alle paar Wochen treffen wir uns und gehen aus (Bilder Sommerfest und Insta-Link Film von Zoe). Zusätzlich dazu sind wir in Arbeitsgruppen organisiert, die an unseren Projekten arbeiten. Wir haben die Jurist:innengruppe als Rechtsberatung, die Psycholog:innengruppe als Unterstützung im psychischen Bereich, die Social MediaGruppe verbreitet unseren Content, die IT-Gruppe ist für die Website und die IT-Unterstützung verantwortlich, unsere Grafikgruppe zeichnet für unsere Broschüren und Kurse eindrucksvolle Bilder, die Fundraisinggruppe arbeitet an der Finanzierung, die Anpacken-Gruppe macht Infotische und verteilt Flyer. Und die Abfeiern-Gruppe ist für unsere sozialen Happenings zuständig. In der Successstorygruppe treffen sich nur die Betroffenen, um über ihre eigenen Erlebnisse in der Kindheit zu sprechen – in einer Umgebung, die deshalb Verständnis zeigen kann, weil sie es wirklich versteht.

Was tun, wenn ich mitbekomme, dass ein Kind schlecht behandelt wird?

Eine der erschütterndsten Rückmeldungen von staatlichen Stellen, die sich um die Verhinderung von Gewalt gegen Kinder bemühen, ist: „Leider erfahren wir immer zu spät von den Problemen.“ Das entspricht auch unserer Wahrnehmung in der Kindheit. Wird ein Kind schlecht behandelt, wird das immer noch als die Sache des Kindes und seiner Eltern gesehen. Bei uns allen ist das Wissen, um das Verbot Kinder zu schlagen, schon verankert, daher sieht man nur noch in Ausnahmefällen das Schlagen von Kindern in der Öffentlichkeit. Aber: in den eigenen vier Wänden spielt sich die Hölle für viele Kinder noch immer ab.

Das wollen wir gemeinsam ändern!

Was braucht es dazu?

Wir bauen an einem Netzwerk an Menschen, die nicht Wegschauen wollen. Die wissen wollen, woran sie ein schlecht behandeltes Kind erkennen können. Die auch wissen wollen, was dann zu tun ist.

Um dieses Wissen weiterzugeben haben wir einen Kurs auf die Beine gestellt. Die Inhalte des Kurses können hier abgerufen werden. Es geht um das Grundgerüst, das nötig ist, um zu erkennen, ob ein Kind schlecht behandelt wird, um zu wissen, was dann zu tun ist, warum es wichtig ist, dass Kinder gut behandelt werden und wie das Aufwachsen von Kindern und die damit einhergehenden Krisen aus unserer Sicht gut bewältigt werden können und wir stellen auch kurz unseren Verein vor. Dazu gibt es Geschichten von Betroffenen aus ihrer Kindheit.

Wer den Kurs absolviert hat, bekommt von uns einen Pin des Dorfes. (Bild des Pins) Der Pin symbolisiert den Spruch: Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Wir bauen an diesem Dorf gemeinsam.