Kurs

Unser Kurs

Was wir wissen: Ein Kind muss im Schnitt neun Mal jemandem mitteilen, dass es sexueller Gewalt ausgesetzt ist, damit einmal jemand zuhört. Bei physischer Gewalt ist es noch schlimmer, psychische Gewalt wird erst gar nicht wahrgenommen. Als Betroffene von Gewalt in der Kindheit wissen wir sehr gut darüber Bescheid, dass dieses Martyrium meist erst endet, wenn es eine Gelegenheit gibt, die Familie zu verlassen. Die großen staatlichen Organisationen beklagen seit Jahren, dass sie immer erst zu spät von den Familienprobleme erfahren. Erst wenn das Kind gebrochene Knochen hat, verbrüht wurde, wenn es zu Tode geschüttelt oder erstickte wurde – dann machen Polizei oder Spital erst die Anzeige. Es gibt aber viele Chancen davor, die wir nun gemeinsam nutzen möchten. Wie können wir diese Chancen nutzen? Durch unser Kursangebot!

Erkennen, ob es ein Problem gibt

Wir stellen im Kurs dar, woran erkannt werden kann, ob ein Kind öfter Gewalt ausgesetzt ist. Dieser geschulte Blick ermöglicht es zu unterscheiden, ob die Familie dem Kind guttut oder ob es sich um ein schwieriges Verhältnis handelt.

Was tun, wenn es ein Problem gibt

Wir schildern aus der Praxis unserer Familienbesuche, wie am besten mit Situationen umgegangen werden sollte, in denen ein Kind gewalttätig behandelt wird. Oder was man nicht tun sollte, um dem Kind nicht zu schaden.

Mit diesem Kurs können wir gemeinsam das Dorf schaffen, das es braucht, um Kinder zu erziehen. Als Organisation von Betroffenen von Gewalt in der Kindheit sind wir bei den meisten Familien damit konfrontiert, dass die schlagenden Eltern deshalb gewalttätig sind, weil sie selbst bereits Betroffene von Gewalt in der Kindheit waren. Daher können wir unsere Strukturen für die Familie zur Verfügung stellen und gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten, in der die Muster der Gewalttätigkeit durchbrochen werden.

Haben Sie Interesse am Kurs?